• Schafe im Nebel | Der Podcast für Meditation und Entspannungstherapie

    Klett und Teflon – Wie wir vom Opfer zum Gestalter unseres Lebens werden können (Info-Talk)

    SiN010 Klett und Teflon – Wie wir vom Opfer zum Gestalter unseres Lebens werden können (Info-Talk)

    Aus der Hirnforschung ist bekannt, dass wir eine Tendenz haben, negative Erfahrungen schneller und leichter abzuspeichern, als Positive. Das führt dazu, dass wir anfangen hinter jeder Ecke eine Gefahr zu wittern, eher vom Negativen ausgehen und uns grundsätzlich geistig mehr mit dem auseinander setzen, was nicht funktioniert, statt mit dem, was funktioniert. Wir denken in Problemen, statt in Lösungen, wobei selbst das Problem meist nur im Kopf entsteht und gar nicht existiert. Wir wollen im Grunde ein angenehmes und schönes Leben, doch lassen uns von Schmerz, Stress und unschönen Lebensumständen (falscher Job, Pleite, Hilflosigkeit, etc.) auffressen und uns in deren Bann ziehen. Unser Versuch bisher: aufregen, Anti-Haltung Widerstand und Kampf. In der Hoffnung, dass je lauter wir uns innerlich wehren, desto eher die gewünschte Änderung im Außen eintritt. Wenn dann einer wie ich sagt, du sollst annehmen was ist, kommen Fragen, wie „Wenn ich alles einfach so akzeptiere und hinnehme, wie soll sich da denn was ändern?“ oder „So werde ich doch nur noch mehr zum Opfer und jeder kann mit mir machen, was er will. Was ist denn mit meinen Bedürfnissen und Zielen?“.

    Die fatale Annahme dabei ist, dass wir denken, wir könnten im Außen einen Zustand erzwingen, der uns dann im Inneren ändert. Doch wir nehmen uns überall mit hin. Bin ich heute im Widerstand, bin ich es auch morgen. Es gibt dadurch keinen Platz, in dem sich Neues, vielleicht auch Unbekanntes zeigen kann, wenn ich mich dauernd in dem einengenden Überlebensmodus befinde und permanent meine Zukunft nach meinen Erfahrungen aus der Vergangenheit wiederhole. Nehme ich vollständig an, was jetzt gerade ist, weicht der Widerstand gegen den aktuellen Moment, gegen das Leben selbst. Ich spare meine Energie, lasse mich nicht mehr von äußeren Umständen und meinen Gefühlsreaktionen beherrschen, lass es sich auflösen und finde dadurch mehr Raum für ungeahnte Möglichkeiten.

    Wenn wir anfangen, das lieb zu haben, was da ist und was in uns ist, kommen wir aus dem Gefahrenmodus raus. Heilung, Entspannung und Raum für Positives wächst. Je mehr wir dem Neuen unsere Aufmerksamkeit schenken, desto größer wird es. Je mehr wir dem Alten unsere Aufmerksamkeit entziehen, desto kleiner wird es. Energie folgt der Aufmerksamkeit. Transformation und Wandel kann immer nur zuerst in dir stattfinden, bevor es sich im Außen zeigt. Denn alles, was sich jetzt bereits im Außen zeigt, ist ein Spiegel deiner inneren Haltung. Löse dich also von dem was dich stört, in dem du es so sein lässt wie sie ist, entspanne dich mit deiner Innenwelt und schenke dem, was dich wirklich berührt, deine Aufmerksamkeit. Die Frage ist also:

    Willst du am Unkraut oder an den Blumen riechen?

    Wie kannst du dich vom Unkraut lösen?

    Wie kannst du mehr Blumen und weniger Unkraut in deinem inneren Garten blühen lassen?

    Das alles und mehr gibt es in dieser Folge! viel Spaß beim Hören!

    Das genannte Buch ist von Rick Hanson und heißt „Denken wie ein Buddha“

    Viele weitere Übungen und Vertiefungsmöglichkeiten in die Welt der Meditation und Entspannungstherapie findest du auf meiner Website https://kuyome.com

    Die komplette erste Staffel mit vielen Extras kannst du jetzt hier downloaden: https://kuyome.com/schafe-im-nebel-staffel-eins/

    Entspannung in der Anspannung – Annehmen ist die Grundlage für jegliche Veränderung – mit Bodyscan-Meditation (20min.)

    SiN009 Entspannung in der Anspannung – Annehmen ist die Grundlage für jegliche Veränderung – mit Bodyscan-Meditation (20min.)

    Willkommen im Schafstall! Schafe sind an sich ruhige, sanfte Wesen, die uns nicht provozieren. Sind wir selbst ruhig und entspannt und ohne Absicht, nehmen diese es wahr und stellen sich auf uns mit der gleichen Haltung ein. Dadurch, dass sie uns nicht provozieren, uns also nicht in unseren Überlebensmodus bringen, können wir besser loslassen, uns erholen und einfach so sein, wie wir sind. Für diesen einen Moment, so zu sein, wie man ist, ist ein wunderbares Gefühl, welches wir als Kind auf dieser Welt immer wieder erfahren durften – damals, als wir noch keine Ich-Identität hatten und uns der Welt aus Neugier und Spieltrieb näherten. Wir hatten den sicheren Schoss der Familie aus dessen Verbundenheit wir uns dem Wachstum, dem Lernen und unserer Begeisterung für den Moment und das Sein selbst widmen konnten. Doch nach und nach viel das Vertrauen weg und an uns wurde herumgeschraubt. Wir mussten uns anpassen und verändern und es anderen recht machen. Die Sicherheit aus der Verbundenheit ging verloren und wir fingen an zu glauben, dass wir nur irgendwie anders sein müssen, etwas noch erlernen oder erreichen müssen, um wieder „ganz“ zu sein. Somit ging der Teufelskreis los. Wir versuchten seit dem die Zukunft irgendwie vorherzusehen und zu kontrollieren, damit sie uns das beschert, was wir in der Vergangenheit verloren haben. Dabei ist alles schon da. In diesem Moment. 

    Dies können wir durch Meditation wieder erlernen. Den Blick umzudrehen, rückwärts zu gehen, uns auf den Nullpunkt zu setzen und Reset zu drücken. Das, was ist, zu sehen, wie es ist, und nicht, wie wir es gern hätten oder nicht hätten. Uns also zu lösen aus den übernommenen Glaubenssätzen, unserer Meinung und der Getriebenheit, dass eine vermeintliche Zukunft uns die Erlösung bringen könnte. Die Erlösung können wir nur im Jetzt finden. Dazu braucht es zum einen Abstand zu unseren Gefühls- und Denk-Reaktionen – wir müssen uns also bekannt mit dem machen, was in uns stattfindet. Und zum Anderen braucht es die Bereitschaft, das, was wir da entdecken, anzunehmen und den inneren Widerstand aufzuheben. Ganz gleich, ob es unangenehm oder angenehm ist. Wenn wir uns davon trennen können, werden die Schatten kleiner und das, was uns treibt und Angst macht, verliert Energie und löst sich auf. Energie, die uns dann wieder zur Verfügung steht.

    Unser Körper reagiert ständig, 24/7, auf die Sinnesreize im Außen. Teils schon so, dass wir es nicht mehr bewusst wahrnehmen und uns unbewusst gegen diese Empfindungen, die diese Reize im Inneren von uns auslösen, wehren und uns von diesen antreiben lassen. Wir sind Opfer unserer Empfindungen, wenn wir sie nicht bewusst spüren und deren Natur erkennen. Und zwar, dass alles kommt und geht und nichts bleibt, wenn wir es nicht wegschieben oder unterdrücken wollen. Mit der Übung des Bodyscans können wir dies wunderbar erkennen und uns umkonditionieren: Vom Sklaven der äußeren Reize hin zur Transformation der Empfindungen durch unser Gewahrsein. 

    Die Übung startet bei Minute 16 und dauert gute 20 Minuten.

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    Kohärenz statt Kompensieren – den heilenden Ruhemodus des Organismus aktivieren – mit geführter Meditation (15min.)

    SiN008 Kohärenz statt Kompensieren – den heilenden Ruhemodus des Organismus aktivieren – mit geführter Meditation (15min.)

    Wenn alles an seinem gefühlt richtigen Platz ist, dann entsteht im Gehirn etwas, das wir Kohärenz-Gefühl nennen. Konflikte heben sich auf, Chaos wird zu Ordnung und Harmonie. Wir fühlen uns einfach gut, alles ist stimmig und wir entspannen. Durch diese Übung in dieser Folge wirst du lernen, wie du dir dieses Gefühl sofort herbeiführen kannst. Unser Organismus will Energie sparen. Alles, was ihn irritiert, reizt und nervös macht, holt ihn aus seinem angestrebten Ruhemodus raus. In Folge dessen greift unser unbewusstes Handeln schnell zu Ersatzbefriedigung und kompensiert das störende Gefühl. Auch, wenn diese Mittel einem langfristig schaden. Für den Moment ist es erstmal hilfreich und überbrückt den momentanen unliebsamen Zustand. Doch statt zu Zigarette und Alkohol zu greifen oder in den nächsten Klamotten-Laden zu rennen, ist diese Übung ein perfektes Mittel, wieder zurück zu Zentrierung und Entspannung zu finden. Auch wenn du merkst, dass du nicht im Körper präsent bist, den Boden unter den Füßen verlierst und sich deine Gedanken verselbstständigen, kannst du mit dieser Übung das Steuer wieder zurück in deine Hand bringen. Lerne deinen Körper zu spüren und im inneren Halt dich selbst zu stabilisieren und zu stärken. Das einmal verinnerlicht gibt dir die Möglichkeit in jeder Situation bewusst und souverän zu bleiben. 

    Die Übung startet bei Minute 17 und dauert 15 Minuten. Ich zeige dir die Schritte, die du durchführen kannst, um in eine perfekte Haltung zu kommen, in der du einfach still und ruhend sitzen kannst. Körper und Geist können sich in dieser Haltung zentrieren und in den angestrebten Ruhemodus zurückkehren. Herzschlag, Atmung und Kreislauf beruhigen sich und die Verdauung und die Selbstheilungskräfte deines Organismus werden aktiviert. 

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    Die komplette erste Staffel mit vielen Extras kannst du jetzt hier downloaden: https://kuyome.com/schafe-im-nebel-staffel-eins/

    26 Folgen, 870 Spielminuten und über 15 Meditationen und Übungen. Plus viele, schöne Extras, wie der Soundtrack, die Hintergrundmusik, ein 100 Seiten PDF mit allen Inhalten und Bildern, das Artwork und der Song „Maka Hannya“. Alles in einem Bundle!

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    Angst, Panik, Ohnmacht und wie Meditation hilft – Info-Talk über die 3 Prinzipien der Meditation

    SiN007 Angst, Panik, Ohnmacht und wie Meditation hilft – Info-Talk über die 3 Prinzipien der Meditation

    Anhand von drei unterschiedlichen Geschichten und Erfahrungen, die ich machen durfte, erkläre ich dir, wie du dich durch Meditation und Achtsamkeit in Stress-Situationen, bei Panik- und Angstattacken und drohender Ohnmacht wieder beruhigst und Herr der Lage wirst. Erfahre und lerne darüber hinaus in dieser Info-Folge die 3 Grundprinzipien der Meditation, mit deren Hilfe du leichteren Zugang für deiner eigenen Praxis bekommst und gelassener und zufriedener dein Leben gestalten kannst. Wache Momente haben wir alle mal im Leben. Es sind diese, wo wir uns scheinbar ganz in dem Moment auflösen, alles frisch ist und wir durchdrungen werden vom Augenblick. Alles ist echt, klar, an seinem Platz und einfach für diesen einen Moment perfekt. Wenn wir uns in Meditation üben, kann es sich anfühlen, als wären wir weit von solchen Momenten entfernt. Doch warte: es ist wir beim Laufen durch Nebel. Wir wissen nicht wann und wie es passiert, aber irgendwann durchdringt es uns und wir sind nass. Genauso ist es mit unserer Praxis. Da sitzt du Stunden auf deinem Kissen und nichts passiert und dann plötzlich, mitten im Alltag ereilt dich das Gefühl des wach seins, der Präsenz und der inneren Ruhe und Gelassenheit. Selbst, wenn es um dich rum brenzlig und hektisch zu geht. Lass dich von diesen drei Geschichten inspirieren, übe dich im Annehmen dessen, was du jetzt gerade vorfindest und gehe einen weiteren Schritt vom Opfer zum Schöpfer deines Lebens. Viel Spaß mit dieser Folge!

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    Das Denken anhalten? Entspannung und Versenkung im Jetzt – mit geführter Meditation (10min.)

    SiN006 Das Denken anhalten? Entspannung und Versenkung im Jetzt – mit geführter Meditation (10min.)

    ASMR im Schafstall. Willkommen bei unseren 4 braunen engadiner Bergschafen. Unsere Atmung ist der Schlüssel und die Brücke, um uns in den gegenwärtigen Augenblick zu bringen, unsere stressigen Gedankenschleifen zu beruhigen und Zugang zum Leben zu bekommen. Je weniger Energie wir für Grübeleien, Sorgen oder sinnlose Gedankenketten aufbringen und mehr im Jetzt präsent sind, desto erholter und fitter fühlen wir uns. Der Atem ist die Brücke von unbewusst zu bewusst. Als Fokus-Objekt genutzt können wir uns aus dem rationalen Denken rausholen, ohne dass das Denken aufhört! Wir trennen uns nur davon, denn das Denken werden wir nicht anhalten können. Doch der Abstand zu unserem Denken kann uns neue Kraft und Energie bringen. Energie, die uns dann für das zur Verfügung steht, womit wir uns im Leben wirklich beschäftigen wollen. Da unser Geist ständig in Vergangenheit und Zukunft umherirrt, der Körper und unsere Erfahrung vom Leben sich aber immer nur im gegenwärtigen Moment befinden, herrscht innere Spaltung und ein Gefühl der Trennung. Nutzen wir also unseren Atmen, um den Geist ebenfalls ins Hier und Jetzt zu bringen. Mit einer geführten Übung lernst du deinen Geist zu bündeln und im gegenwärtigen Moment zu verweilen. Ganz ohne Absicht, ohne ein Tun, ohne ein Zweck. Schlichtweg einfach da sein, mit allem was ist. Wir üben uns im Loslassen und im Austreten aus der Rastlosigkeit und dem Geschäftig sein. Endlich mal ankommen, einfach nur da sein, nichts mehr erledigen oder irgendwas hinterherrennen. Das klingt toll, ist aber vielleicht am Anfang nicht immer so easy. Das macht aber nichts. Mit etwas Übung merkst du, wie gut es tut, für ein paar Momente einfach mal alles loszulassen und nur deine eigene Lebendigkeit zu spüren. Dir rennt nichts weg. Alles wartet auf dich. Doch in dem Moment dieser Meditation bist du schon im Ziel. Es gibt nichts zu erreichen. Etwas, das unwahrscheinlich gut tun kann. Probier es aus!

    Die Übung startet bei Minute 14 und dauert 10 Minuten.

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    Wenn dich ASMR interessiert, dann schau dir mal (mit Kopfhörern) dieses Video an: https://youtu.be/cAfN_pMb57A

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